„An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“ (Matthäus 7,20)

Jetzt wird sich der ein oder andere Fragen, was das wird wenn er schon mit einem Bibelzitat anfängt. Ich möchte einfach mal das machen, was bei mir in letzter Zeit, auf Grund des immer wieder aufkeimenden Ärgers über die Piratenpartei viel zu kurz kam:

CDU-Bashing!

Und die sind ja schließlich christlich zumindest dem Namen nach und aus diesem Grund scheinen sie auch in einem Akt der Güte und Barmherzigkeit unserem 11-Tage-Senator für Justiz und Verbraucherschutz Herrn Braun (CDU) sein Übergangsgeld nicht streichen zu wollen. Die ganze Hintergrundstory gibts hier.

Nun hatte ich mich ja auch mit dem Wahlprogramm der CDU in Berlin auseinander gesetzt und gehofft, dass ich einen Punkt finde, um der CDU Wahlbetrug vorzuwerfen. Ihr wisst schon, dieses übliche „Wir müssen sparen!“, „Leistung muss sich lohnen!“ und all die Wahlkampffloskeln. Leider musste ich feststellen, dass die Handlungen der CDU ganz ihrem Wahlprogramm entsprechen, man erkennt es leider nur hinterher. Ich zitiere mal aus Henkels 100 Lösungen (den Bestseller des Berliner Wahlkampfes 2011):

Öffentlicher Dienst:Personal ohne Perspektive

„Lösung: Notwendig ist ein völliges Umdenken, die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes dürfen nicht länger als Kostenfaktor betrachtet werden. Um zu einer sachgerechten Personalausstattung als Grundvoraussetzung für ein besseres Personalmanagement zu kommen, müssen wir zuerst stadtweit feststellen, welche Leistungen in welchem Umfang von Mitarbeitern der Berliner Verwaltung heute und in Zukunft zu erledigen sind und welche technischen Erleichterungen, etwa über das Internet, erreicht werden können […]
Er [der Bedarfsplan, Anm.A.]  soll allen Mitarbeitern auch eine persönliche Perspektive bieten. Dabei ist penibel darauf zu achten, dass nicht nur unproduktive Bereiche eingespart, sondern bestehende Personalbedarfe auch ausfinanziert werden. Alle bestehenden Restriktionen zur Besetzung vorhandener Stellen oder zur Erschwerung von Beförderungen, die nach Maßgabe des Haushalts möglich sind, müssen ersatzlos entfallen. Organisation, Arbeitsprozesse, Mitarbeiterführung und Entgeltsystem müssen so verbessert werden, dass der öffentliche Dienst Berlins auch vor dem Hintergrund der schwierigen Haushaltslage gerade für junge dynamische Menschen eine möglichst hohe Attraktivität entfaltet und Berlin sich dem Wettbewerb mit den anderen Ländern erfolgreich stellen kann.“

Und ich hatte schon befürchtet, die Berliner CDU macht da weiter wo sie vor 8 Jahren aufgehört hat. In einem Sumpf von Korruption und Vetternwirtschaft. Aber sie sind die ersten, die anfangen ihre Wahlverprechen einzulösen. Respekt!

Kleiner Witz am Rande und auch in diesem Beitrag konnte ich mir das Piratenbashing nicht ganz verkneifen:
Die Linkspartei hatte mit den Grünen ja einen Antrag eingebracht, dass Braun kein Übergangsgeld bekommen soll und eigentlich wollten die Piraten da mitziehen, leider hat dabei der Abgeordnete Claus-Brunner von den Piraten seine Stimmkarten verwechselt und dagegen statt wie geplant dafür gestimmt. Schlimm genug, dass man als Pirat dafür stimmen will, dass ein ehemaliger Abmahnanwalt und Notar für merkwürdige Immobiliengeschäfte für 11 Tage im Amt gute 50.000€ kassiert, nein dann bekommen sie das nichtmal hin.

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Eine Antwort zu „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“ (Matthäus 7,20)

  1. Felix schreibt:

    Netter Blog, gefaellt mir sehr gut. Auch nette Themen.

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