Lennaron’s Weblog

Der ganz alltägliche Wahnsinn des Lebens

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Archiv für die Kategorie ‘Software’

Deutsche Serien verwalten mit GCstar

Geschrieben von lennaron - 06/05/2012

Auf Grund der unbefriedigenden Situation auf dem VideoOnDemand-Markt bin ich seit einer Weile dazu übergegangen TV-Serien aufzunehmen. Um die aufgezeichneten Folgen zu verwalten benutze ich im Normalfall GCstar, einem Sammlungsverwaltungstool, das in den Ubuntu-Quellen enthalten ist. Leider ist es in der Standardeinstellung nicht möglich die deutschen Metadaten der TVdb zu verwenden. Das lässt sich jedoch einfach beheben. Dafür muss man zuerst analysieren in welchem Ordner die Plugin-Files von GCstar liegen. Unter Ubuntu ist das standardmäßig /usr/share/gcstar/lib/GCPlugins/GCTVepisodes.

Dort legt man eine weitere Perl-Datei mit dem Namen GCTvdbDE.pm an und kopiert folgenden Inhalt hinein:

package GCPlugins::GCTVepisodes::GCTvdbDE;

use strict;

use GCPlugins::GCTVepisodes::GCTvdb;

{
package GCPlugins::GCTVepisodes::GCPluginTvdbDE;

use base qw(GCPlugins::GCTVepisodes::GCPluginTvdb);

sub getLang
{
return ‘DE’;
}

sub getName
{
return “Tvdb DE”;
}

sub siteLanguage
{
my $self = shift;

return ‘de’;
}

sub siteLanguageCode
{
my $self = shift;

return 14;
}

}

1;

Nun speichert man das ganze und startet GCstar neu. Danach sollte unter Plugins das Episodenplugin das “Tvdb DE” Plugin zu finden sein. Nun kann man dieses als Quelle auswählen und deutschen Metadaten für Episoden benutzen.

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Evolution und T-Online

Geschrieben von lennaron - 17/09/2010

Es hat wirklich lange gedauert aber letztendlich habe ich mich dazu durchgerungen so lange an meinen Einstellungen für t-online zu basteln, bis ich sie mit IMAP abrufen kann.

Man gehe wie folgt vor:

  1. Auf der Webseite von T-Online anmelden und ein E-Mail-Passwort erstellen (nicht zu verwechseln mit dem Passwort was für die Anmeldung nötig war, sollte möglichst auch nicht das gleiche sein).
  2. Wenn das neue Passwort freigeschaltet ist (evtl. etwas  Tag warten) in Evolution unter Bearbeiten/Einstellen/Konten ein neues Konto erstellen und Namen und Mailadresse eingeben.
  3. Als Eingangsserver entweder “imap.t-online.de” oder “secureimap.t-online.de:993″* für IMAP oder
    “popmail.t-online.de” bzw. “securepop.t-online.de:995″ falls man POP3 verwenden möchte. Dabei ist die erste Adresse unverschlüsselt, die zweite verwendet SSL-Verschlüsselung für paranoide Menschen wie mich.
  4. Den SMPT-Server einrichten: “smtpmail.t-online.de” bzw.  “securesmtp.t-online.de:25″ gleiches Spiel wie oben nur wird TLS als Verschlüsselung ausgewählt.
  5. Nun Mails abrufen, bei POP3 vorher nicht vergessen die Empfangsoptionen einzustellen und euer neu erstelltes E-Mail-Passwort eingeben.
  6. Es sollte alles funktionieren, falls nicht warten, ob das neue E-Mail-Passwort freigeschaltet ist.

Hier die Support-Seite von der Telekom zu dem Thema.

Bei mir hat es vermutlich etwas länger gedauert, weil ich zwischen Passwort und E-Mail-Passwort nicht unterschieden habe oder eins falsch abgelegt hatte. Nach einer Änderung klappte wieder alles. Trotzdem möchte ich anmerken, dass diese 2-Passwort-Geschichte sehr verwirrend ist. Falls noch einer die Nase rümpft warum ich ausgerechnet beim BigBrother meine Mailadresse habe, das liegt einfach daran dass er als einer der wenigen IMAP kostenlos anbietet und den Deutschen Gesetzen verpflichtet ist, was Googlemail und GMX.com nicht unbedingt sind und ich finde einen GB völlig ausreichend.

* Die Doppelpunkte mit der Zahl geben die notwendigen Ports an.

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Wie die Telekom mein Heimnetzwerk störte

Geschrieben von lennaron - 01/11/2009

Als Linuxuser ist man ja manchmal Probleme, die plötzlich auftauchen, gewohnt und man tröstet sich in den meisten Fällen damit, dass es an fehlenden Treibern, der Marktmacht von Microsoft oder anderen Naturgesetzen liegt. Selbst wenn ein Fehler mal von den Entwicklern kommt, ist dieser meist schnell behoben. So wurde ich stutzig, als ich heute mein Heimnetzwerk zum ersten Mal nutzen wollte und die Kombination Laptop zu Desktop plötzlich scheiterte. Es kam nur ein unbefriedigendes:

“Einhängen des Ortes nicht möglich; Empfangen der Speicherliste vom Server ist gescheitert”

Ein kurze Suche brachte mich dann im Ubuntu-Forum auch auf die richtige Lösung.
Schuld war die Navigationshilfe der Telekom, die mit den DNS-Servern rumpfuscht, was dazu führte, dass Samba die Krise bekommt. Also schnell mal bei der Telekom diese sinnlose Navigationshilfe ausgestellt und schon funktionierte alles wieder.
Positiver Nebeneffekt, ich bin diese sinnfreie Navigationshilfe los.

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Wlan unter Ubuntu 9.04

Geschrieben von lennaron - 29/10/2009

Wieder einmal 3 Stunden meines Tages für die Installation meines WLans unter Ubuntu 9.04 vergeudet, was tut man nicht alles für ein freies Betriebssystem.

Zuerst hatte ich auf einen Fehler beim Kernel getipp, aber das durchprobieren der letzten 3 Versionen brachte nicht wirklich ein brauchbares Ergebnis. Immerhin erkannte die Karte sofort alle Netzwerke in der Umgebung, auch mein Heimnetzwerk mit b&g&n Standard. Das einzige Problem war, dass er nach der Eingabe des PSK ewig herum funkte und am Ende wieder die Eingabe des Passworts verlangte.
Nach einigem Suchen fand ich dann auch die Lösung. Ubuntu mag es scheinbar nicht, wenn gleichzeitig WPA und WPA2 im Netzwerk unterstützt werden. Nachdem ich die Unterstützung für WPA ausgeschaltet hatte, funktionierte auch alles wunderbar.

Verwendete Hardware: Belkin n-Draft-Router und LogiLink WLan-n-PCI-Karte

Hier die entsprechenden Seiten im Ubuntuuser-Forum.

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Ubuntu Video unter Jaunty

Geschrieben von lennaron - 10/06/2009

Systemupgrades sind immer so ein Problem. Zum einen bieten sie die Chance auf neue Funktionen und mehr Sicherheit, gleichzeitig aber auch immer auf neue Bugs. So geschehen bei meinem Ubuntu-Upgrade auf Jaunty.
Plötzlich konnte ich keine Videos mehr abspielen und egal, ob VLC, Totem oder MPlayer, alle beendeten sich und nur über den Start in der Konsole bekam ich folgende Fehlermeldung:

The program ‘totem’ received an X Window System error.
This probably reflects a bug in the program.
The error was ‘BadAlloc (insufficient resources for operation)’.
(Details: serial 85 error_code 11 request_code 132 minor_code 19)
(Note to programmers: normally, X errors are reported asynchronously;
that is, you will receive the error a while after causing it.
To debug your program, run it with the –sync command line
option to change this behavior. You can then get a meaningful
backtrace from your debugger if you break on the gdk_x_error() function.)

Nachdem eine Suche bei www.wikiubuntuusers.de keinen Erfolg hatte, fand ich Hilfe in der Bug-Mailingliste von ubuntu.com:

I have discovered a work around is to open ‘gstreamer-properties’ ->
‘Video’ tab -> Set ‘Plugin’ to ‘X Window System (No Xv)’. However, this
seems to affect the performance of video playback in some cases.

Totem funktioniert, VLC und MPlayer werden demnächst getestet. Mal sehen ob ich auf diesem Wege auch die Probleme bei der Audiiowiedergabe fixen kann.

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Systembericht unter Linux mit hardinfo

Geschrieben von lennaron - 03/04/2009

Wieder mal ein gutes Tool gefunden, das ich empfehlen will, da ich es erst nach einigen Versuchen gefunden habe. Ich war nämlich gerade dabei meine Daten von den Rechnern zu sortieren, die ich in den letzten drei Jahren zusammengebaut, repariert und getuned habe zu ordnen und wollte eine kleine Übersicht über die verbauten Komponenten aufstellen.
Für Windows sind solche Tools ja weit verbreitet, die bekanntesten sind wohl SiSoft Sandra Lite, Everest Home und SIW. Doch nun habe ich auch einige Rechner, die nur mit Linux laufen. Klar werden viele denken, dann soll der faule Sack den Gerätemanager benutzen oder die Konsole.
Das hat aber zwei Nachteile. Die Informationen des Gerätemanagers kann man nicht wirklich abspeichern und die Konsolenbefehle lassen sich zwar einfach umlenken, aber ein ansehnlicher, individuell gestaltbarer Bericht wird es nicht oder zumindest nur mit vielen Optionen.
Also mal ein bisschen gesucht und auf hardinfo gestoßen. Es bietet alles was man so braucht, um sich einen Überblick zu verschaffen. Umfangreiche Hardware Analyse und Benchmark, also annähernd so gut wie vergleichbare Windowsprogramme. Das alles mit der Option den Bericht anzupassen und in HTML zu exportieren. Natürlich steht das Programm unter der GPL und ist kostenlos über die Systemquellen bei einigen Distributionen verfügbar.
Damit war dann auch dieses Problem gelöst und die Arbeit an den Rechnern konnte weiter gehen.

Gebloggt mit Flock Browser

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XMind, so gut kann OpenSource sein

Geschrieben von lennaron - 12/03/2009

Neulich wollte ich mal wieder eine MindMap für eine kleine Hausarbeit zur Gliederung erstellen, da ich ein unheimlicher MindMap-Fan und dazu noch Linux-Nutzer bin, habe ich ja schon seit einer Weile zwei große Favouriten. Das wären einmal ViewYourMind (VYM), den ich aber teilweise sehr beschränkt in seinem Funktionsumfang finde. Eine weitere Alternative war bisher Freemind, das für mich bisher beste Freewareprogramm, das für meine Zwecke auch mit MindManager mithalten konnte.

Aber jetzt gibt es einen Grund für mich zu wechseln und zwar zu XMind3 das schöne an diesem Projekt? Es basiert auf Freemind, hat also den gewohnten Funktionsumfang und noch ein bisschen mehr. Es unterstützt Notizen, Querverweise, Ein-/Ausklappen von Zweigen und es steht unter zwei freien Lizenzen. Sehr schön ist auch seine Portabilität. Da es auf Java basiert, läuft es auf Windows, Mac un Linux und das sogar in einer Portable Version, die nur knappe 122MB groß ist (für alle Plattformen zusammen).

Es gibt auch noch eine Pro-Version, die Exporte in andere Mind-Manager-Formate und noch ein paar Extras erlaubt, die für mich aber allesamt eher unwichtig sind.

Der Editor wirkt sehr aufgeräumt, bietet grundlegende Vorlagen, wie Baum-, Fisch- oder Organigrammvorlagen, ein paar Icons zum Taggen und einen ziemlich guten Notizen-Editor. Nachteile sind meiner Meinung nach, die starre Anordnung, im Gegensatz zu VYM ist es nicht möglich die Knoten frei zu verschieben, das wird aber durch die gute Bedienbarkeit und die Portabilität ausgeglichen.

Die Verbindung von OpenSource-Lösung mit einer kostenpflichtigen Pro-Version ist für mich eine besonders gute Lösung, kostenlose Software mit professioneller Entwicklung zu verbinden. So könnte ein erfolgreiches Vorbild für die Entwicklung von OpenSource in der Zukunft aussehen, hoffen wir auf eine Vielzahl von Nachahmern.

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Brennende Vorfreude

Geschrieben von lennaron - 10/09/2008

So der neue Media-PC ist von der Hardware her mehr oder weniger fertig eingerichtet. Aber schon der nächste Spaß, Nero 7 Essentials als Beilage zum Brenner lässt sich nicht Deinstallieren, weder über die Windows-Softwareeinstellungen, noch über das Installationsprogramm von Nero 8 (ja es gibt Leute die das mögen und mein Alter Herr ist einer davon). Es ist doch toll, dass man erst einmal ein Tool bei Nero herunterladen muss, um deren Software wieder vom PC zu entfernen. Wenn das nicht alles wunderbar einfach und schick ist? Vermutlich gehen die Macher von Nero davon aus, dass ihre Produkte so gut sind, dass sie eh keiner deinstallieren will. Also wer’s mal brauchen sollte:

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